Der „KÖNNEN“-Wettbewerb von Schlüter ist ein internes Projekt, bei dem Auszubildende eigenständig ein Produkt herstellen müssen. Dabei geht es nicht nur darum, ihre Fähigkeiten im direkten Vergleich zu messen, sondern vor allem darum, sie auf die Gesellenprüfung vorzubereiten.
Besichtigung des Steinbruchs der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH in Anröchte
Während eines Ausbilder-Workshops, bei dem Ausbilder aller Standorte die aktuelle Ausbildungssituation besprachen, fuhren die Schlüter-Auszubildenden zur ESG in Anröchte, um den Steinbruch zu besichtigen. Dort erläuterte und demonstrierte Schlüter-Anwendungsberater René Schauerte den Komatsu D61 i-dozer in Aktion. Dies war natürlich ein ganz besonderes Erlebnis, insbesondere für die neuen Auszubildenden, die noch keine Berührung mit Komatsu-Baumaschinen hatten. Zudem erhielten die Auszubildenden ein besseres Verständnis für das Konzept der digitalen Baustelle. Die neuesten Technologien, wie beispielsweise eine Drohne oder ein Rover-Rod zur Vermessung des Steinbruchs, wurden von Produktvertriebsleiter Moritz Marx erläutert und vorgestellt. Besonders beeindruckend war das Zusammenspiel zwischen den Produkten der digitalen Baustelle und dem i-Dozer, der ebenfalls mit einer intelligenten Maschinensteuerung ausgestattet ist. Anschließend kehrte die Gruppe zur Preisverleihung in die Schlüter-Zentrale zurück.
Preisverleihung des „KÖNNEN“-Wettbewerbs, Abschlussfeier und Begrüßung der neuen Auszubildenden
Die „KÖNNEN“-Veranstaltung ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Schlüter-Kalenders, sodass auch viele Kollegen aus Erwitte vorbeischauten, um sich die prämierten Projekte anzusehen. Die drei Hauptpreise wurden in separaten Kategorien vergeben, die sich nach dem Ausbildungsjahr der Auszubildenden richteten. Im ersten Ausbildungsjahr sicherte sich Niklas Breitenbach (Erwitte) den ersten Platz vor Tom Schneider (Kreuztal) und Linus Fredebeul (Erwitte). Tim Geber (Friedrichsthal) gewann im zweiten Ausbildungsjahr, dicht gefolgt von Dieke Ricklefs (Aurich) und Lukas Wild (Himmelkron). Im dritten Ausbildungsjahr belegten Lars Hense (1. Platz, Erwitte), Simon Schäfer (Erwitte) und Luca Nykamp (Geeste) die weiteren Plätze.
Das Ausbildungsteam unter der Leitung von Ulrich Morth ist sehr zufrieden mit dem Verlauf des diesjährigen „KÖNNEN“-Wettbewerbs: „Mit dem jährlichen ‚KÖNNEN‘-Wettbewerb bieten wir unseren Auszubildenden eine ideale Vorbereitung auf ihre Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung, da wir den Wettbewerb mit theoretischen und praktischen Komponenten unter Bedingungen durchführen, die denen der Abschlussprüfung ähneln. Zudem können unsere Auszubildenden deutlich erkennen, was sie bereits gut machen und wo sie sich vor der Abschlussprüfung noch verbessern können.“
Ein besonderes Highlight der diesjährigen KÖNNEN waren die Abschlussfeiern. Im technischen Ausbildungsgang haben Justin Czerny (Ludwigshafen), Mathis Dittmann (Kreuztal), Jonas Gräbe (Dortmund) und Lars Hense (Erwitte) ihre Ausbildung aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen auf drei Jahre verkürzt und die Abschlussprüfung bestanden. Sie tragen nun offiziell den Titel „Land- und Baumaschinen-Mechatroniker“. Mathis Dittmann, Jonas Gräbe und Lars Hense werden als Servicetechniker in den Kundendienstabteilungen ihrer jeweiligen Niederlassungen eingesetzt, während Justin Czerny das Familienunternehmen verlässt, um sich selbstständig zu machen. Auch im kaufmännischen Ausbildungsbereich gibt es eine erfolgreiche Absolventin: Johanna Löbner schloss ihre Ausbildung am 26. Juni mit der erfolgreichen Abschlussprüfung ab und ist seitdem offiziell als Fachkraft für Groß- und Außenhandel zertifiziert. Sie arbeitet bereits seit mehreren Monaten im CRM und ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Abteilung.
Zudem hatten 42 neue Auszubildende die Gelegenheit, einen Eindruck von Schlüter-Luft zu gewinnen und sich ein erstes Bild von ihrem neuen Arbeitgeber zu machen. Nach der Preisverleihung wurden sie namentlich vorgestellt und erhielten ein kleines Willkommenspaket für ihren Start am 1. August. Ab dem nächsten Monat werden insgesamt rund 120 Auszubildende gleichzeitig im Programm sein. Dies entspricht einer beeindruckenden Ausbildungsquote von 11 %. Thomas und Kaspar Heinrich Schlüter, Geschäftsführer: „Wir freuen uns sehr über die Zahl der Auszubildenden in unserem Unternehmen, denn wir brauchen junge Menschen in unseren Reihen! 120 Auszubildende zeigen, dass unser Motto ‚Wir wachsen mit der Jugend‘ nicht nur ein Slogan ist, sondern etwas, das wir in die Praxis umsetzen.“